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The Dead Zone

USA, 2002–?, Drama. Ca. 43 Minuten pro Episode. Episoden pro Staffel: 13, 19, 12, 12.

Ausstrahlung

In den USA läuft aktuell (August 2007) die sechste Staffel auf USA Network.

In Deutschland zeigt RTL II seit dem 31. August 2005 die ersten drei Staffeln, jeweils montags um 22:05 Uhr.

Inhalt

John Smith (Anthony Michael Hall) gerät in einen Autounfall und liegt anschließend sechs Jahre im Koma. Als er nach der langen Zeit unerwartet wieder aufwacht, hat er übersinnliche Fähigkeiten erlangt: Wenn er Personen oder Gegenstände berührt, bekommt er auf sie bezogene Visionen aus Zukunft und Vergangenheit. Die titelgebende „tote Zone“ bezieht sich auf einen Teil des Gehirns, der bei Smith während des Komas für beim Unfall verletzte Partien übernommen hat und auch für die Visionen verantwortlich ist.

Die Anpassung fällt Smith nach der langen Zeit erwartungsgemäß schwer. Seine Verlobte Sarah (Nicole deBoer, bekannt geworden als Ezri Dax in Deep Space Nine) hat mittlerweile den Sheriff Walt Bannerman geheiratet. Sarahs Sohn Johnnie stammt von John Smith, der Kleine weiß dies jedoch nicht und hält Walt für seinen Vater. Johns Mutter ist gestorben und hat ihr Vermögen und Anwesen einer religiösen Stiftung hinterlassen, die von Pfarrer Purdy (David Odgen Stiers, bekannt als Major Winchester aus der Fernsehserie MASH) geleitet wird. Er war während Johns Koma sein Vormund und hilft ihm, sich wieder ins Leben einzufinden. Einen guten Freund findet John in seinem Physiotherapeuten Bruce.

John entschließt sich, seine neuerworbenen Fähigkeiten einzusetzen, um den Personen aus seinen Visionen zu helfen. Seine Freunde unterstützen ihn dabei, so gut es ihnen möglich ist.

Kommentar

Die Liste der mißglückten Stephen-King-Verfilmungen ist lang, und die für das Fernsehen produzierten Sendungen nach seinen Romanen und Kurzgeschichten haben einen besonders hohen Anteil an dieser Liste. Kings wortreiche Literatur filmisch umzusetzen ist ohnehin eine Herausforderung, das Fernsehen erschwert dies mit seinen im Vergleich zum Film geringeren Budgets und Einschränkungen in Bezug auf das Zeigbare nochmals. Mit Dead Zone ist jedoch das scheinbar Unmögliche gelungen – die erfolgreiche Adaption eines seiner Romane zu einer mittlerweile seit vier Staffeln laufenden Fernsehserie.

Dabei sind Abweichungen vom 1979 erstmals erschienenen Roman unausweichlich. Die Serie konzentriert sich nicht so sehr auf den Unheil anrichtenden Politiker Stilson sondern kümmert sich nach dem Schema „Fall der Woche“ um immer wieder neue Personen, denen geholfen werden muß. Einer der wenigen Kritikpunkte setzt auch hier an – manchmal gerät die Handlung zu formelhaft: John hat eine Vision, muß die betroffene Person finden, von einer drohenden Gefahr überzeugen und sie schließlich vor dieser retten, immer mit Hilfe des Sheriffs, der nach anfänglichen Zweifeln von Johns Fähigkeiten und guten Absichten überzeugt ist.

Das unaufdringliche Spielen der Hauptdarsteller und die guten Drehbücher, die Dialoge gelegentlich mit etwas trockenem Humor angereichert, machen viele der Episoden zu gelungener Unterhaltung. Die für die Visionen notwendigen Spezialeffekte lassen sich heutzutage auch in einer Fernsehserie überzeugend realisieren. Sie nehmen angenehmerweise nie mehr Platz ein, als notwendig ist. Diese Serie lebt von ihren Charakteren, nicht von visueller Zauberei auf dem Schirm.

Deutsche Synchronisation

Noch nicht gesehen.

Verfügbarkeit auf DVD

In den USA sind die ersten drei Staffeln auf DVD erhältlich.

In Deutschland ist die Serie noch nicht auf DVD verfügbar.

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