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Easy Riders, Raging Bulls

Untertitel: How the Sex-Drugs-and-Rock 'N' Roll Generation Saved Hollywood. Von Peter Biskind, englisch, erschienen 1999, 512 Seiten, ISBN 0684857081.

Ende der 1960er Jahre waren die amerikanischen Filmstudios in der Krise. Das Fernsehen nahm ihnen die Zuschauer weg, und inhaltlich lief man dem Zeitgeist hinterher. Alte Männer drehten Filme auf dieselbe Weise, wie man es auch dreißig Jahre zuvor getan hatte.

Biskinds Buch schildert, wie in den USA junge Regisseure wie Beatty, Altman, Coppola, Spielberg, Lucas, Scorsese, Bogdanovich u.s.w. das Ruder herumrissen. Mit innovativen Ansätzen zum Dreh und oft selbstgeschriebenen Drehbüchern, die das Lebensgefühl der Siebziger widerspiegelten, wurde der Regisseur vom austauschbaren Angestellten zum Mittelpunkt des Geschehens.

Zeitlich liegt dieser Höhenflug des amerikanischen Kinos in etwa zwischen den beiden titelgebenden Filmen, also von 1969 bis 1980. Garniert wird alles mit einer riesigen Portion Klatsch und Details zur Lebensweise der Macher und Stars in dieser Epoche. Man fragt sich zwar manchmal, ob das wirklich alles so authentisch ist, bekommt aber auf jeden Fall ein Gespür für die Lebensart.