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Cars

Animation, USA 2006, 116 Min., Farbe. IMDb.

Inhalt

Rennwagen Lightning McQueen (Owen Wilson) fährt erstmals um den Piston-Cup mit und kommt mit zwei erfahrenen Hasen gleichzeitig ins Ziel. Auf der Überfahrt zum Entscheidungsrennen in Kalifornien strandet McQueen in Radiator Springs, einem kleinen Nest an der Route 66, dessen beste Tage lange hinter ihm liegen. Dort zerstört Lightning versehentlich die Asphaltdecke der Durchgangsstraße und wird von Richter Doc Hudson (Paul Newman) dazu verdonnert, diese wiederherzustellen. Ein zeitaufwendiger Prozeß, aber er gibt dem heißblütigen Rennauto die Gelegenheit, von den Kleinstädtern etwas über Teamwork und Freundschaft zu lernen – Begriffe, mit denen er bislang nicht viel anfangen konnte.

Kommentar

Die Moral der Geschichte ist schon von weitem zu erkennen, das kitschige Ende vorherzuahnen, aber diese liebevoll bei Pixar animierte Geschichte, die statt Tieren, Spielzeugfiguren oder sogar Menschen einmal Autos als Hauptfiguren hat, weiß trotzdem zu gefallen. Die vielen witzigen Ideen bei der Gestaltung der Autocharaktere, die kleinen Anspielungen und Scherze, die man oft nur durch Anhalten des Bildes überhaupt mitbekommt, lassen „Cars“ auch für ältere Zuschauer zu einem gelungenen Filmerlebnis werden. Nebenbei ist der Film eine Liebeserklärung an ein idealisiertes Kleinstadt-Amerika, in dem man zusammenhält, gemeinsam stark ist und Freundschaft wichtiger ist als oberflächliche Anerkennung und Siegestrophäen. Die Entdeckung der Langsamkeit ist dabei für den Wirbelwind Lightning wichtig – der neue Modebegriff „Downshifting“ kommt einem bei Autos natürlich direkt in den Sinn.

Sich im Wind täuschend echt wiegende Bäume und realistisch wirkende Wasserfontänen zeigen, wie sehr die Computertechnik vorangeschritten ist. Michael Schumacher hat als Sprecher einen Gastauftritt – natürlich standesgemäß als Ferrari. Den Oscar für den besten animierten Film 2007 mußte Cars allerdings dem Pinguinstreifen „Happy Feet“ überlassen.

Wertung: 80 %.